Die Gärtnerei Schützenhofer verbindet professionellen Gemüsebau mit gemeinschaftlichem Gärtnern und stellt einen Teil ihrer Betriebsfläche als Gemeinschaftsgarten zur Verfügung. Dabei berät die erfahrende Gärtnerin Bernadette nicht nur die Gartelnden im eigenen Gemeinschaftsgarten sondern sie begleitet auch mehrere andere Gemeinschaftsgärten in der Umgebung und darüber hinaus mit ihrem wertvollen Pflanzen- und Gartenwissen. Alle Gärten haben eines gemein – durchdachte und bewährte Pflanzpläne, die von Bernadette nach den Bedürfnissen der Gartelnden erstellt werden.
Pflanzkonzepte als Grundlage für erfolgreiches gemeinschaftliches Gärtnern
• Mischkultur als Prinzip: Verschiedene Pflanzenarten werden bewusst kombiniert, um sich gegenseitig zu fördern, den Boden zu schonen und Schädlinge zu reduzieren.
• Fruchtfolge zur Bodengesundheit: Der regelmäßige Wechsel der Kulturen auf den Beeten hilft, Nährstoffe im Boden auszugleichen und Krankheiten vorzubeugen.
• Praxisnahe Anbaupläne: Die bereitgestellten Pflanzpläne zeigen anschaulich, wie Gemeinschaftsgärten bereits im Frühjahr strukturiert starten können – von der Beetaufteilung bis zur Pflanzenauswahl.
• Weitergabe von Erfahrung: In Workshops und Gesprächen teilt Bernadette Schützenhofer ihr langjähriges Wissen als Gärtnerin und Beraterin und ergänzt theoretische Grundlagen mit vielen konkreten Praxisbeispielen.
Pflanzkonzepte als Grundlage für erfolgreiches gemeinschaftliches Gärtnern
Warum ist dieses Modell ein Best-Practice-Beispiel?
Das Modell der Gärtnerei Schützenhofer zeichnet sich durch die gelungene Verbindung von fachlicher Expertise und gemeinschaftlicher Praxis aus. Die klar strukturierten Anbaupläne auf Basis von Mischkultur und Fruchtfolge bieten Gemeinschaftsgärten eine verlässliche Orientierung, insbesondere beim Start in die Gartensaison im Frühjahr. Dadurch werden Unsicherheiten reduziert und Entscheidungsprozesse innerhalb der Gruppe erleichtert.
Gleichzeitig fördern die abgestimmten Pflanzkonzepte eine koordinierte Zusammenarbeit, da Aufgaben, Pflegezyklen und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar geplant werden können. Die bewusste Kombination der Kulturen trägt zur langfristigen Bodengesundheit bei, unterstützt stabile Erträge und stärkt das Verständnis für ökologische Zusammenhänge. Das Modell zeigt exemplarisch, wie fachlich fundierte Planung gemeinschaftliches Gärtnern nachhaltiger, effizienter und konfliktärmer gestalten kann.